admin on Juli 18th, 2009

Salveymühle

Wenn wir mit dem Zug von Angermünde kommen, sehen wir kurz vor dem Bahnhof Tantow, auf der linken Seite, den Zusammenfluss von zwei Bächen.

Hier beginnt der Salvey Bach. Dieser schlängelt sich von Norden nach Süden. Dieser Bach trieb bis vor 150 Jahren noch vier Mühlen an. Der Bach mündet in Gartz in den Mühlenteich, hier wurde mit dem Wasser noch die Gartzer Stadtmühle getrieben. Uralt sind diese Mühlen. Mit der Klostergründung 1243 beginnt die Geschichte der Mühlen. Diese wurden dem Kloster 1248 verliehen.

Um diese Mühle wird es bis 1561 still, dann beantragt ein Marten Darmutzell die Mühle, der Wert wird damals auf 600 Gulden geschätzt. Dann folgt Hans Glasow, der gleichzeitig Bürgermeister von Gartz war. 1591 verläuft die Landesgrenze zu Brandenburg auf dem Mühlendamm der Mühle 4. Auf diesem wird ein Schlagbaum errichtet. Aber hier blühte bald der Schwarzhandel, es wird unverzollte Ware geschmuggelt. Es wird berichtet, die Fuhrleute hätten sich als fürstliche Diener ausgegeben und haben dann mit Gewalt den Schlagbaum geöffnet.

Von 1591 bis 1613 ist Parmann Herr auf dieser Mühle. Die Mühle muss unter dem Dreißigjährigen Krieg sehr gelitten haben, denn der Kaufpreis betrug nur 25 Taler. Um 1675 marschieren die Brandenburger hier durch, diese stehlen das gesamte Eisen der Mühle. 1685 klagt der Rittmeister von Eickstedt gegen seinen Nachbarn, den Müller, denn durch den Wasserstau verderben seine Felder. Im Jahre 1691 lässt von Eickstedt von seinen Leuten Gräben ausheben, die das Wasser aus dem Mühlenteich ableiten. Die Müller aller vier Mühlen bewaffnen sich und ziehen gegen Eickstedt und werfen die Gräben wieder zu. Read the rest of this entry »

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admin on Juli 18th, 2009

Festgabe zur vierhundertjährigen Gedächtnisfeier der Gründung der Universität Wittenberg mit dem Thema: Die Preussen auf der Universität Wittenberg und die nichtpreussischen Schüler Wittenbergs in Preussen von 1502 bis 1602.  Von Hermann Freytag (1669-1921) Verlag Duncker & Humblot, Leipzig 1903

Als Geburtsstätte der Reformation wurde die Universität Wittenberg am 18. Oktober 1502 eröffnet. In diesem Buch geht es um die Personen dieses “Reformationsjahrhunderts” deren Matrikel gedruckt vorliegen. 568 preussische Studenten haben in diesem Zeitraum die Universität Wittenberg besucht.

Eng verknüpft mit Wittenberg sind Hochschullehrer und Rektoren wie Aurifaber, Bugenhagen, Carpzov, Cruciger, Leyser, Luther, Melanchthon und Schurff - um nur einige zu nennen…. Das gesamte Verzeichnis als Download:

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admin on Juli 18th, 2009

borowskiEin Beitrag zur Geschichte der ostpreußischen Kirche im Zeitalter der Aufklärung mit einer Biografie über den Erzbischof der evangelischen Kirche in Preussen, Ludwig Ernst von Borowski. Verfasser Walter Wendland, Pastor in Berlin-Wilmersdorf, 1910

Am 17. Juni 1740 ist Ludwig Ernst Borowski als Sohn des Hofglöckners Andreas Ernst Borowski in Königsberg geboren. Unter seinen Paten befinden sich der Rittmeister von Kunheim (Regimentschef von Thadden) der Baron von Löben und die Generalfeldmarschallin von Röder. Sein Vater besaß in der Altstadt eine Lackfabrik, der im Jahre 1738 die Stellung eines Hofglöckners an der Schloßkirche übernahm. Ludwig Ernst und sein Bruder Georg Heinrich (Professor der Naturwissenschaften in Frankfurt an der Oder +1801)  besuchten das vielgerühmte Friedrichskollegium (mit damals noch pietistischer Ausrichtung)

15 Jahre war Borowski alt, als er sich an der Königsberger Universität immatrikulieren ließ. ( am 28. Juli 1811 zum Dr. theol. ernannt) Neben die theologische Fakultät tritt der Einfluß von Professor Kant, ihm fühlte er sich tief verbunden und verdankte Kant nach vollendetem Studium eine Hauslehrerstelle in der Familie von Knobloch. Kaum 22 Jahre alt wurde Borowski Feldprediger. Am 2. September trat er sein Amt im Lager bei Sorau an. Im Jahre 1770 verließ er den Militärdienst und übernahm das Erzpriesteramt zu Schaaken. Am 24. Januar 1782 berief ihn der Magistrat der Stadt Königsberg zum Prediger an der Neuroßgärtschen Kirche. Der Wirkungskreis erweiterte sich nun und Borowski wird eine öffentliche Persönlichkeit. 1793 ernennt man ihn zum Kirchen- und Schulrat, 1805 zum Konsistorialrat. Durch das Vertrauen des Königs wurde er schließlich über alle anderen Geistlichen der Provinz erhoben und 1815 zum Bischof und 1829 zum Erzbischof ernannt. Bereits am 5. Juli 1812 hatte er sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum gefeiert. Schließlich erhielt er 1831 noch den Schwarzen Adlerorden, mit dessen Verleihung die Erhebung in den Adelsstand verbunden war… Link zum Download

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admin on Juli 18th, 2009

boehmerEine Stammfolge-Veröffentlichung aufgrund der “Beiträge zur Geschichte meines Geschlechts” von Felix Boehmer *5.9.1851 in Stettin +13.11.1920 in Stargard, Geheimer Justizrat und Landgerichtsdirektor. Bearbeitet und herausgegeben vom Oberlandwirtschaftsrat Dr. Gerhard Böhmer, Berlin 1936

Die Geschichte beginnt mit Nikolaus Bemer in Rügenwalde, welcher Ende 1591 oder Anfang 1592 in Greifswald geboren wurde. Er ist der Stammvater der bekannten lebenden Zweige des Geschlechts. In seiner Heimatstadt hatte er Jura studiert und siedelte um 1615 nach Rügenwalde über. Ein Jahr darauf war er Mitglied der Gilde der Kaufleute und bewohnte das Haus in der Langenstraße hinter dem Rathaus, das seine Ehefrau Veronica in die Ehe mitbrachte. Nikolaus Bemer war 1628 Ratsherr und 1634 Kämmerer, sowie 1642 Bürgermeister in Rügenwalde. Er wurde 1635 erster Provisor der Marienkirche.

Zu den mir geläufigen Namen innerhalb dieser Ahnenreihe gehören unter anderem Adelung, v. Below und v. Brandt, Doerry, Falkenberg, Giesebrecht, Kleemann, Knorr, Kobligk, Kypke, v. Massow, Mewius, Nachtigal, Sartorius, Straube, Stutterheim und Vangerow…

Link für den Download:

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admin on Juli 18th, 2009

dirksenDie Geschichte der der Familie Dirksen und der Adelsfamilie v. Dirksen, bearbeitet nach urkundlichen Quellen von Georg Conrad (1860-1934)  Amtsgerichtsrat und Vorsitzender des Oberländischen Geschichtsvereins in Mühlhausen, Kreis Pr. Holland, Starke Verlag Görlitz 1905

Die vorliegende, im Auftrag des kaiserlichen Gesandten Willy von Dirksen in Berlin verfasste zweibändige Familiengeschichte behandelt die 300jährige Geschichte einer aus den Niederlanden stammenden, ursprünglich mennonitischen Familie, die wegen religiöser Verfolgung die alte Heimat verließ und aus der im Jahre 1887 die preußische Adelsfamilie v. Dirksen hervorging. Die Mitglieder der Familie lebten also in Holland, in Hamburg, Danzig, sowie in Königsberg. In der holländischen Sprache bedeutet Dirksen soviel wie “Dirks zoon”, Sohn des Dirk, bzw. Sohn des Dieterich. Und so hat sich mit den Jahrhunderten die Namensform von Dierickz über Dürcksen und Dircksen zur heutigen Form Dirksen gewandelt.

Im ersten Band findet der Leser als Besonderheit eine Unterschriften-Sammlung über einen Zeitraum von 1742-1904. Der zweite Band besteht aus Urkundenbuch, Personenregister und Stammtafeln.

Download Band 1 und Band 2

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