Das Geschlecht der Familie von Tümpling (in früheren Zeiten auch Tumpelingen, Timplingen, Thümpling etc.) existierte in früheren Jahrhunderten ausschließlich in Thüringen. Dort liegen die alten Stammgüter der Tümplingschen Familie an den Gewässern von Saale und Ilm.

Von hier verbreiteten sie sich zunächst in die benachbarten Kreise von Eisenberg, Neustadt, Zeitz und Merseburg. Ungewiss ist, ob ein Zweig dieser Familie nach Schlesien kam und von ihm die Löwenburgs abgeleitet werden können.

Ein zweiter Zweig könnte sich in der Schweiz niedergelassen haben, wo ein altes Schloss den Namen Tümplingen trägt, aber auch das konnte nicht nachgewiesen werden.

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Die Totenbücher als Memorialzeugnise zur Reichsgeschichte: Bis in die Gründungszeit der “Monumenta Germaniae Historica” reicht die Geschichte der Erforschung des sogenannten Merseburger Totenbuches zurück. 1821 schrieb im Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde Ludwig Hesse über den Codex 129 der Merseburger Dombibliothek, in dem ein Kalender mit den Einträgen von Heiligenfesten und Namen Verstorbener dem Sakramentar vorausgeht, dass Thietmar von Merseburg benutzt hat.

13 Jahre später veröffentlichte er die Toteneinträge mit identifizierenden Bemerkungen und machte dabei eine Aussage, die heute noch nichts von ihrer wissenschaftsgeschichtlichen Aktualität verloren zu haben scheint: “Unter den Geschichts-Quellen des Mittelalters behaupten Kalendarien und Necrologien eine vorzügliche Stelle und verdienen leicht eine größere Beachtung, als ihnen bisher zukam”.

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Zu den hochgeschätzten Politikern und Diplomaten gehört der St. Galler Freiherr Müller-Friedberg, der erste Landammann des anno 1803 entstandenen Kantons St. Gallen in der Schweiz.

Die Ahnen Müller-Friedbergs waren nach der Reformationszeit aus dem Kanton Zürich nach Glarus übergesiedelt. Als Sprößling dieses katholischen Geschlechtes wurde er am 24. Feburar 1755 geboren. In der Taufe erhielt er die Namen Franz, Karl, Alois, Mathias. Im Jahre 1758 zog sein Vater Franz Joseph Müller Edler von Friedberg, Zeugherr in Glarus, in Folge der Erwählung zum Landeshofmeister des Fürstabtes von St. Gallen in die St. Gallischen Lande.

Seine Mutter war eine geborene Bachmann, eine Schwester des verstorbenen Generals Bachmann. Einer seiner Brüder trat als Pater Heinrich in das Benediktinerkloster in St. Gallen, in welchem er als Professor und Unterarchivar tätig war….


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Zum Thema Aufarbeitung!

Franz Reinhold Schwede * 5. März 1888 in Drawöhnen im Kreis Memel, Ostpreußen; +19. Oktober 1960 in Coburg, war ein nationalsozialistischer Politiker und wurde in Coburg am 28. August 1930 als erster Parteigenosse Bürgermeister einer kreisfreien Stadt. Von 1934 bis 1945 war er Gauleiter der NSDAP in Pommern.

Schwede verhinderte am Ende des Zweiten Weltkrieges eine rechtzeitige und geordnete Flucht der Zivilbevölkerung in Pommern vor der heranstürmenden Roten Armee, setzte sich aber selbst rechtzeitig mit einem Schiff von Saßnitz am 4. Mai in Richtung Schleswig-Holstein ab, wo er am 13. Mai 1945 in englische Kriegsgefangenschaft kam und bis 1947 interniert wurde. Read the rest of this entry »

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admin on März 2nd, 2010

Mit dem Spruch “Der Mensch lebt in der Erinnerung” auf dem Titelblatt beginnt der Autor sein Werk.

Dieses WHO´S WHO mit dem Schwerpunkt auf den Kulturkreis Riga, bietet Lebensgeschichten und Familien-Nachrichten und Jubiläums-Feiern, die den Rigaschen Stadt-Blättern von 1810 bis 1879 und zum Teil aus dem seit 1858 in Riga erscheinenden Almanach bis ins Jahr 1884 entnommen wurden.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnisse der zusammengefassten drei Bände offenbart dem Leser viele überraschende Namen, die bestimmt dem einen oder anderen Forscher neue Aspekte liefern werden. Read the rest of this entry »

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