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Sphragistische Aphorismen (300 mittelalterliche Siegel)

Friedrich Karl I. Joseph, Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst wurde geboren als Sohn des Fürsten Karl Albrecht III. und dessen Gattin Leopoldine, Prinzessin zu Fürstenberg am 5. Mai 1814 in Stuttgart. Er war ein Mitglied des Hauses Hohenlohe und er gilt als einer der bedeutenden deutschen Heraldiker und Forscher der Siegelkunde.

Im Jahre 1857 begann er mit seinen sphragistischen Forschungen. Zu seinen Vorbildern gehörten Lisch, Lepsius, Stillfried und Vossberg, um nur einige zu nennen. Sinn und Zweck seines Bestrebens war es, den deutschen Archivbeamten bei der Beschreibung und Klassifizierung einen praktischen Leitfaden zu bieten und neue Forscher in der Sphragistik zu gewinnen.

Dem Fürsten fiel besonders die große Seltenheit von Wappen-Siegeln vor dem Anfang des XIII. Jahrhunderts auf und er schloss daraus, dass es keinen Zweifel geben könne, dass schon in der zweiten Hälfte des XII. Jahrhunderts die meisten Dynasten-Geschlechter und die bedeutenden Ministerialen ihre Wappen auch auf Siegeln geführt haben mussten, auch wenn aus dieser Periode nicht viele Wappen-Siegel bekannt sind, bzw. im Original nicht vorhanden…

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Quelle:

Hohenlohe-Waldenburg, Fürst zu, Friedrich, Karl I., Joseph: Sphragistische Aphorismen, 300 mittelalterliche Siegel, Heilbronn: M. Schell´sche Buchdruckerei 1882 (Download)

Weitere Literatur und Artikel zu diesem Thema:

Vierteljahrsschrift für Heraldik Sphragistik und Genealogie
Jahrbuch für Genealogie und Sphragistik
Die Siegel des Adels der Wettiner Lande bis zum Jahre 1500

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