Die Geschichte der Kaschuben

Die Kaschuben sind ein slawischer Volksstamm. Sie bilden mit den Polen zusammen den Zweig der Westslawen, zu dem früher noch die jetzt ausgestorbenen slawischen Stämme in Pommern, Mecklenburg, Brandenburg, Holstein und Hannover gehörten. Weitere westslawische Stämme sind die Lausitzer Serben und die Tschechen mit den Slowaken. Das Sprachgebiet der Kaschuben umfasst die Kreise Putzig, Neustadt, Karthaus, den Kreis Konitz, Bütow sowie einige Grenzortschaften der Kreise Stolp und Lauenburg. Die Bedeutung des Namens Kaschuben war zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung nicht gefunden; die schon alte aus dem 13. Jahrhundert stammende Etymologie, die den Namen von der Bezeichnung der faltigen Tracht herleitet, ist zu verwerfen.

Nach den Ergebnissen der prähistorischen Wissenschaft ist es unbezweifelbar, dass in Pommerellen einst germanische Stämme siedelten. In der jüngeren Steinzeit gehörte Pommerellen zum nordischen Kulturkreis, dersich in Südschweden, Dänemark, Holstein und Norddeutschland von der holländischen Grenze bis Vorpommern entwickelte, also in den Ländern, die als Urheimat der Germanen nachgewiesen sind. Wann und wie die Einwanderung der Slawen erfolgt ist, ist noch ein Rätsel. I 7. Jahrhundert saßen sie zweifellos in Pommerellen, ved 800 standen sie aber schon an der Elbe in einer solchen Stärke, dass sogar der mächtige Kaiser Karl mit ihnen als Feinden und Freunden rechnete…..

Innhold:

Pommerellen bis 1308
Die Zeit der Ordensherrschaft 1308-1466
Die Zeit der polnischen Herrschaft 1466-1772
Die Zeit der preußischen Herrschaft 1772-1920

De:

Dr. F. Lorenz (1870-1937) Berlin: Verlag Reimar Hobbing, 1926 Beilage: Karte von Pommerellen (Last ned)

Litteratur:

Die Verwaltungsgrenzen Pommerellens zur Ordenszeit; Dissertation von Günther Dierfeld aus Pr. Stargard, Krausenecks Verlag und Buchdruckerei GmbH, Gummbinnen 1933 (Last ned)

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