Die Heimburg am Harz und ihr erstes Herrengeschlecht die von Heimburg

Gegen Mitte des 12. Jahrhunderts war die Burg im Besitz des Herzogs Heinrich (des Löwen) von Sachsen, abstammend aus dem welfischen Stamme. Zu dieser Schlussfolgerung kommt es durch eine Urkunde von 1143, in der ein ministerialis de Heimenburgk genannt wird. Das Jahr 1143 war für Herzog Heinrich ein bedeutendes Jahr, da auf dem abgehaltenen Reichstag in Goslar endlich Friede zwischen den Welfen und Hohenstaufen geschlossen wurde. Die älteste Geschichte der Heimburg ist allerdings nach zuverlässigen Bekundungen des sächsischen Annalisten mit 1115 datiert. Von der Heimburg erfahren wir dann erst wieder etwas aus dem Jahre 1180, als in dem Entscheidungskampf des Herzogs Heinrich mit Kaiser Friedrich I. des Herzogs Macht endgültig zerschlagen wurde. Letno 1195 starb Herzog Heinrich. Mit ihm beginnt die Stammreihe des Adelsgeschlechts von Heimburg.

Letno 1267 werden urkundlich die Grafen Ulrich II. und Albrecht I. von Regenstein als Besitzer der Burg und namentlich als Grafen von Heimburg genannt. Ihre Namensbezeichnung war keine dauernde, vielmehr nannten sich die beiden Brüder in vielen Urkunden wieder mit ihrem Stammnamen als Grafen von Regenstein. Die Nachfolger der Herren von Regenstein-Heimburg haben die Burg immer besessen und bis zum Ausgang des Geschlechtes zu erhalten gewusst.

Die Genealogie der Familie von Heimburg stammt aus bekannt gewordenen Entwürfen von Stammfolgen, zum Teil unzuverlässig, zum Teil unvollständig, zum Teil als freie Erfindung.

Die zweite Generation der Familie von Heimburg besteht nach urkundlichen Zeugnissen aus den drei Söhnen von Anno I.

1. Luppold I. (1173)
2. Anno II. (1154-1188)
3. Erkenbert (1154-1188)

Von den drei Brüdern wird Luppold der ältere gewesen sein, der im Jahre 1187 bereits als verstorben gilt. In der dritten Generation entstand eine Linienteilung in der Nachkommenschaft der drei Brüder zweiter Generation. Luppold hinterließ anscheinend nur eine Tochter, die im Kloster Drübeck Aufnahme fand. Die ältere Linie wurde durch die Nachkommen von Anno II. repräsentiert:

1. Anno III. (1202-1248)
2. Heinrich I. (1202-1237)

Die jüngere Linie umfasste die Nachkommen von Erkenbert von Heimburg:

1. Luppold II. (1202-1205)
2. Heinrich II. (1202-1227)
3. Nicolaus I. (1204-1205)

Unter den Personen dieser Generation trat Anno III. von Heimburg als die bei weitem bedeutendste Persönlichkeit klar aus den geschichtlichen Quellen hervor. Er war das Haupt des Geschlechts und spielte in der Zeitgeschichte unter Herzog Otto von Braunschweig als der angesehenste Repräsentant eines durch Reichtum und Macht bekannten Adelsgeschlechts eine besondere Rolle. In den Urkunden wird er als Rat des Herzogs vermerkt. Als Gemahlin ist eine Adelheid bekannt geworden, ohne deren genauere Herkunft.

In der vierten Generation wuchs die Familie von Heimburg in erheblichem Umfang mit den Nachkommen von Anno III.

1. Heinrich III. (1223-1268)
2. Anno IV. (1237-1288)
3. John (Zwillingsbruder)
4. Anno V. (1252-1278)
5. Heinrich IV. (1252-+1288)
6. Anno VI. (1256-1304)
7. Anno VII. (1252-1289)
8. Heinrich V. (1252-1277)
kakor tudi 9 Schwestern

Der jüngere Zweig listet die Nachkommen von Heinrich I.

1. Nicolaus II. (1230-1260)
2. Lippold III. (1230-1261)
3. Kunegunde (1230)
4. Adelheid (1230)

Wappenbeschreibung in Wikipedia: (glej sliko)

Das ursprüngliche Wappen des Geschlechts wird von der Linie Goltern geführt. Es zeigt in Gold drei rote Balken. Auf dem Helm mit rot-goldenen Helmdecken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.

Das Wappen der Linie Eckerde hat eine verwechselte Tingierung und zeigt in Rot drei goldene Balken. Auf dem Helm mit rot-goldenen Helmdecken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.

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