Die Geschichte der Familie Zernecke

Das Wappen hat einer Sitte folgend, wahrscheinlich der Thorner Ratsherr Johann Zerneke (1620-1703) prima 1688 angenommen. Das Bild und die Farben des Wappens bestehen aus:

In blau tingiertem Schild ein rotes Herz, das mit drei-, fünf oder sechsblättrigen Rosen an grünen Stengeln besteckt ist. Auf dem Helm befinden sich wieder die drei Rosen in denselben Farben, zwischen denen eine weiße Taube mit ausgespreizten Flügeln bereit steht. Schnabel, Augen und Füße sind rot, die Samenbutzen der Rosen gelb, die Helmdecken innen weiß, aussen blau.

Die Namen der Familie wandelten im Laufe der Zeit von Sernyk, Cernike, Ziernick,Cernikow, Zernike, Sarnecke, Zernekow bis hin zu Zernecke. In 1545 finden wir auf Hiddensee den Geistlichen Peter Zerneke. A decorrere dall'anno 1556 an ist er nacheinander Kaplan, Pastor und Pfarrherr in Zirkow. Ein Martin Zerneke wird als Bürger von Bergen benannt. In einem bis zum Jahre 1539 zurückreichenden Kirchenbuch der Berger Pfarrkirche ist eine Zusammenstellung der freiwilligen Beiträge zur Raparatur der Orgel verzeichnet, darunter auch Martin. Der Stammbaum verzeichnet als seine Gattin einevon Barnekow” e 12 Bambini.

Andreas Zerneke findet sich Aktenstücken aus den Jahren 1611-1612 als Zeuge mit Unterschrift und Hausmarke. (S. 15, Bd. 1) Era 1599 Vorsteher der Armen-Kasse und 1613 Ratsherr und Gerichtsbeisitzer. Johann Zerneke, Nato il 13.2.1620 in Bergen verlor früh seine Eltern. Alla 6. Novembre 1652 erwarb er das Thorner Bürgerrecht auf Handel und Wandel und begründete sein eigenes Haus. Sein Geburtsbrief ist ausgestellt vom Rat in Bergen mit Datum aus dem Jahre 1651. Johann Zerneke hatte sich am 3. Dicembre 1652 mit der Tochter seines ehemaligen Lehrherrn, des Schöppen und Kaufmanns Johann Möller vermählt. Aus dieser Ehe entstammten acht Kinder.

Im zweiten Band geht es um den Thorner Bürgermeister und Chronisten Jakob Heinrich Zernicke (1672-1741) Es gibt also viel zu erfahren über diese Familie und deren Leben aus den letzten Jahrhunderten, sowie die schriftstellerischen Leistungen von Jakob Heinrich.

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