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Urkundliche Geschichte der Tettauschen Familie in den Zweigen Tettau und Kinsky

Der Ursprung der Familie ist in Böhmen zu suchen, andere Gründe sprechen für seinen Ursprung in Deutschland, wo dieselbe bereits im 9. Jahrhundert dem Adel oder Ritterstand angehört haben soll, wenn auch in einem unter der Lehnsoberherrlichkeit des Königs von Böhmen stehenden Landstrich, wahrscheinlich der Oberlausitz oder dem sächsischen Osterlande. Gewiss ist, dass die Familie hier schon im Anfang des 13. Jahrhunderts heimisch gewesen ist. Ungefähr um die Mitte des 14. Jahrhunderts haben sie sich  nach Mähren ausgebreitet. Sie verließen das Land aber bald wieder und siedelten nach Obersachsen. Dort erwarben sie ausgedehnte Besitzungen im Vogtland, sowie eine bedeutende Herrschaft Schwarzenberg. Letztere Linie starb indessen 1524 aus und deren Lehnserben verkauften die Herrschaft 1533 an den Kurfürsten von Sachsen.

Im Voigtland wurde Wilhelm von Tettau durch drei seiner Söhne (Apel, Hans und Eberhard) der Stammvater des älteren und jüngeren Zweiges der Tettauschen Familie. In diesem Buch werden der fränkische, der osterländische, der oberlausitzische und der sächsische Zweig, letzterer mit seinen beiden Hauptlinien und den verschiedenen Häusern behandelt. In gleicher Weise wird der preußische Zweig beschrieben.

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Wappen:


Das Wappen ist von Rot und Silber mit drei Spitzen geteilt. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts zeigt es in Rot drei vom linken Schildesrand ausgehende, abwärts gebogene silberne Wolfszähne. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken steht ein offener, rechts roter und links silberner Adlerflug.

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Quelle:

Wilhelm Johann Albert von Tettau: Urkundliche Geschichte der Tettauschen Familie in den Zweigen Tettau und Kinsky, Berlin: Stargardt 1878 (Download) Zu den von Tettau sind zahlreich verbundene Ahnenreihen in der Datenbank zu finden.

Download-Hinweis:

Das Firefox-Addon http://www.googlesharing.net laden. Das eingeschaltete Browsen simuliert nun die Suche als US-Bürger und ermöglicht im Gesamtergebnis zuverlässig einige Downloads mehr, wenn man darauf achtet die Domain mit http://books.google.com/ aufzurufen. Diese Lösung bevorzuge ich persönlich, weil die immer wieder neue Suche nach funktionierenden Proxys mehr als nervt.

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