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Genealogie des baltischen Geschlechts von Grünewaldt

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Die ersten Ansätze zu einer Genealogie der Familie von Grünewaldt finden sich bei Hupel; doch wird dort ausser Johann Adam und seinen Söhnen nur die vorhergehende Generation und das noch sehr oberflächlich aufgeführt. Der eigentliche Begründer der baltischen Genealogie war Baron Moritz Wrangell.

Ursprünglich hat der Name Gronwald, Grönewald und andere Varianten gelautet; Die Schreibweise Grünewaldt hat sich in der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts eingebürgert (estländische Adelsmatrikel)

Der Name taucht erstmals im Jahre 1297 auf und zwar in einer Klage der Lübecker wegen Beraubung deutscher Kaufleute auf ihrer Reise nach Nowgorod, unter ihnen war ein Johannes Gronewolt. Am 12. Dezember 1450 wird Roloff Grunewaldis Bruder der Revaler Tafelgilde.

Baron Wrangell beginnt die Stammreihe des adligen Geschlechts mit Wilhelm, der um 1500 lebte und mit Madlena von Völkersahm vermählt war. Bezüglich eines in Reval ansässig gewesenen bürgerlichen Zweiges der Familie Grünewaldt sei auf Siebmacher verwiesen, hier wird der Ratsherr Jakob Grünewaldt 1734-1752 erwähnt. Dieser Jakob führte dasselbe Wappen die die adlige Linie, nämlich den Baum auf dem Hügel (doch auf dem Helm einen Adlerflug) Fest steht dass die Familie von Grünewaldt bereits im XV. Jahrhundert in Livland ansässig war.

Auszug der in der Genealogie vorkommenden Familiennamen:

von Anrep, von Below, von Berg, von Blankenhagen, von Brümmer, von Derfelden, von Engelhardt, von Fallois, von Kursell, von Mohrenschildt, von Molas, von Müller, von der Pahlen, von Rehbinder, von Rosen, von Rosenbach, von Stackelberg, Stenbock, von Stromberg, von Uexküll, Ungern-Sternberg, von Wartensleben, von Vietinghof, von Wolff

Quelle:

Baron Georges Wrangell: Genealogie des Geschlechts von Grünewaldt, als Manuskript gedruckt in Reval 1913

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