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Urkunden und Nachrichten zur Familiengeschichte der Grafen und Fürsten Lieven seit 1269

Der Schauplatz dieser Familie spielt im Gelände der Ostsee und umfasst die russisch-baltischen Provinzen Livland, Estland und Kurland mit den angrenzenden Gebieten von Litauen. Die Familiengeschichte beginnt an den Ufern der Düna.

Hier findet sich der Name zum ersten Mal im Jahre 1269, in der dritten Generation nach den Anfängen der christlichen Besiedelung vom Westen her.

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Die chronologisch geordneten Urkunden beziehen sich hauptsächlich auf den Güterbesitz. Im Gebiet der Erzbischöfe von Riga finden sich die ältesten Vorfahren als Vasallen (1269-1389) Gerdt Live (Gerardus Livo) erscheint 1269 als Zeuge bei einer Verlehnung. Er dürfte der älteste Träger des Namens sein. Aus der dritten und vierten Generation nach ihm  sind in den ältesten Siegeln von 1341 und 1350 die Wappen von Ludolphus und Ludeke erhalten geblieben. Joachim Friedrich, Landrat und Herr auf Weißenfeld bei Hapsal, starb 1713 und war der letzte Lieven in Estland.

Das Stammwappen ist in einem Siegelabdruck aus dem Jahre 1341, die Blasonierung seit 1550 nachgewiesen. Das Wappenschild der Lieven ist dem der Ungern-Sternberg identisch.

Inhaltsangabe:

1. Teil: Die Lieven in Livland von 1269-1389, in Estland von 1389-1713, in Schweden seit 1653
2. Teil: Die Lieven in Kurland und in den Grenzgebieten von Litauen seit 1507

Quelle:

Alexander von Lieven: Urkunden und Nachrichten zu einer Familiengeschichte der Barone, Freiherren, Grafen und Fürsten von Lieven, Mitau: Steffenhagen 1910-1911

Weitere Literatur:

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