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Die ausführlichen Annalen der Familie Kolb in Straubing

Ganz ausdrücklich war es der Wunsch des Verfassers, dass dieses Familienbuch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, sondern nur für die Verwandten. Als Grund gibt er an, dass durch die Angriffe auf die Familie in Form von Schmähbriefen etc. , deren Ehre zutiefst verletzt wurde.

Der Familienälteste war ein Schreiber mit dem Namen Joseph Kolb, dem es schwer fiel Mittel zur Versorgung seiner Kinder aufzubringen. Einer von den Söhnen wurde auf väterliches Bitten von einem Chirurgen als Baderlehrling aufgenommen und errang einige Jahre später eine Stelle als Bataillons-Chirurg. Er starb im besten Mannesalter und hinterließ einen einzigen Sohn, der den Namen Franz Hermann Kolb trug.

Von seiner Stiefmutter erzogen, schlug dieser nach dem Abitur die Militärlaufbahn ein, kam so nach Mainz, wo er 1796 heiratete. Im Jahre 1806 trat er in die Dienste von Ludwig Ernst von Wallerstein ein. 1813 befiel ihn eine schwere Nervenkrankheit, von der auch seine Tochter Charlotte betroffen war. Überhaupt wurde diese Familie durch herbe Schicksale geprägt, deren Verlauf hier ihren Anfang nehmen.

Quelle:

Kolb, Gottfried: Annalen der Kolb´schen Familie zu Straubing, Landshut: Ritsch, 1858-1859

Teil 1
Teil 2
Teil 3

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