Viele deutsche Fürsten nahmen sich in den Zeiten des Absolutismus das Frankreich des Sonnenkönigs Louis XIV. zum Vorbild. Aber nur wenigen gelang es so gut wie Friedrich August I. van Saksen, August dem Starken, dem Vorbild gerecht zu werden. Um das ehrgeizige Programm eines absoluten Herrschers umzusetzen, bemühte er sich, den eigenen Rang zu erhöhen. Er ging dabei so weit, dass er seine Religion wechselte und das protestantische Sachsen als Kernland der Reformation plötzlich einen katholischen Herrscher hatte. So wurde aus Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, der polnische König August II. Er versprach sich von diesem Schritt eine gewaltige Erhöhung seines Prestiges, aber auch wirtschaftliche Vorteile für sein gewerblich geprägtes Kurfürstentum. Man kann sagen, dass ihm vieles davon glückte, seine Regierungszeit war für Sachsen eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs.
Website van de zending: http://www.mdr.de/ahnen/rueckblick/artikel2522.html











