Johann Franz Eckher av Kapfing och Liechteneck
Av admin | 27. Augusti 2010 | Kategori: Biografier | Kommentering avstängd
Familjen tillhör den gamla bayerska landet Gentry. Johann Franz såg dagens ljus på 16.10.1649 Träna för att låsa in Abensberg son Johann Christoph (1608-1685) och hans fru Regina i Kürmreith.
Han började som en sida på Prince Biskop Albrecht Sigismund av Bayern i Freising. 1671 Han utexaminerades från Jesuit High School i München och studerade teologi. 1673 han fick en canonry av Freising och ett år senare fick prästadömet. Eftersom 1684 Han var dekanen av domkyrkan och det största oppositionspartiet till rektor av kapitlet av organ Zeller byn. Vid 29.1.1695 wurde er mit großer Mehrheit zum Fürstbischof gewählt.
Als bedeutender genealogischer Sammler, holte er 1722 den Benediktiner Karl Meichelbeck nach Freising und öffnete ihm die Archive zur Abfassung der „Historia Frisingensis“, der ersten vollständigen und kritischen Bistumsgeschichte in Deutschland.
Hierzu gibt es die “Systematische Bearbeitung der in Meichelbeck´s Historia Frisingensis enthaltenen Urkundensammlung” aus dem Jahre 1842 von Carl Franz Häberlein. Heute gilt dieses Frühwerk Meichelbecks als das erste moderne quellenkritische Geschichtswerk.
Der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727) widmete sich in seiner Zeit als Domherr intensiv genealogischen Forschungen. Sein Ziel war es, den “Bayrisch Stammen Buch” av Wiguleus Hundt (1514-1588), neu zu überarbeiten. Eckher gelang es nicht, die Arbeiten vollständig abzuschließen. Der fünfbändige Entwurf zur Neufassung des “Stammen Buch” ist aber neben weiteren Quellen erhalten. Er starb am 23. Februari 1727 in Freising.
Zusammenarbeit mit Johann Michael Wilhelm von Prey
Während seiner Zeit als Freisinger Fürstbischof konnte sich Eckher nicht mehr im gewohnten Ausmaß seinen historischen Studien widmen, deshalb betraute er seinen Hof- und Kammerrat Johann Michael Wilhelm von Prey (1690-1747) årlig 1713 damit, die historischen und genealogischen Forschungsarbeiten fortzuführen, damit das Stammbuch fertiggestellt werden könne, wie auch das Grabsteinbuch (CGM 2267) Das Ergebnis der Arbeit von Prey findet sich in den 33 Bänden der “Genealogie des bayerischen Adels“. Das wurde vervollständigt mit dem 1974 durch Freiherrn Niklas von Schrenk herausgegeben Registrera dig ädla bayerska släktforskning
Die alphabetische Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels
Diese Vorarbeiten führten 1695 in eine alphabetische Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels als Entwurf zu einer Neubearbeitung von Hundts Stammen Buchs – insgesamt fünf Bände auf 1.144 von Eckher eigenhändig beschriebenen Blättern, die heute unter der Signatur Cgm 2268 i Bayerischen Staatsbibliothek München verwahrt werden. Band 1, Band 2, Band 3, Band 4, Band 5
Grabsteinbuch (CGM 2267)
Band 1, Band 2, Band 3, Band 4
Litteraturen:
1. Krick, Ludwig Heinrich: 212 Stammtafeln adeliger Familien denen geistliche Würdenträger, Biskopar, Domherren, Äbte etc., des Bistums Passau entsprossen sind: Mit Einbeziehung d. geistlichen Würdentäger anderer Bistümer, Schweiklberg bei Vilshofen: Missionskloster 1924
2. Hubensteiner, Benno: Johann Franz Ecker von Kapfing und Liechteneck, i: Ny tysk biografi 10 (1974), S. 485 f.
3. Kneschke, Ernst Heinrich: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, Band 3, Sida 22 1861
4. Baumann, Franz Ludwig: Der bayerische Geschichtsschreiber Karl Meichelbeck (1669-1734) Festrede zur Feier des 138. Stiftungstages, Munich 1897
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