Genfer Buchdrucker und Verlegerzeichen im 15. bis 17. Jahrhundert

Mit Büchermarken, Buchdrucker- und Verlegerzeichen oder Signeten kennzeichneten in früheren Zeiten Drucker oder Verleger ihre Werke. Die Blüte des Genfer Buchdrucks steht in engem Zusammenhang mit der Genfer Reformationsbewegung und deren literarischen Leben.

Wygang Koeln war der einzige Buchdrucker der Genfer Reformation, der schon im ersten Viertel des Jahrhunderts (1521) dort arbeitete. Er war, wie die beiden ersten Genfer Drucker, Adam Steynschaber und Henri Wirczburg, gebürtig “ex Francia orientali” und bezeichnete sich in seinen ersten Arbeiten als Teutonicus. Paul Heitz hat mit dieser 1908 erschienenen bibliographischen Spezialforschung ein wissenschaftlich herausragendes Werk hinterlassen.


Das Druckerzeichen des in Leipzig geborenen und bekannten Buchdruckers Johann Rambau beispielsweise, stellte ein Schiff auf hochgehendem Meer dar und es befindet sich auf dem Land ein knieender betender Mann, der einen Anker vor sich liegen hat, Blitz und Regen treffen das Schiff, eine Hand aus den Wolken aber, über welcher der Name Jehova zu lesen ist, hält einen Zettel mit den Worten “salus tua ego sum”


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Weitere Literatur:

Die Basler Büchermarken bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts, hrsg. von Paul Heitz mit Vorbemerkungen und Nachrichten über die Basler Buchdrucker von C. Chr. Bernoulli, Repertorium für Kunstwissenschaft, 1895 (BAND, Seite: 448)

Die Büchermarken oder Buchdrucker- und Verlagszeichen, Hrsg. von Paul Heitz, Repertorium für Kunstwissenschaft, 1893 (BAND 16, Seite: 145)

Die Zürcher Druckerzeichen bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts, Hrsg. Paul Heitz, Repertorium für Kunstwissenschaft, 1896 (BAND 19,  Seite: 148)

Die Büchermarken oder Buchdrucker- und Verlegerzeichen. – Elsässische Büchermarken bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Hrsg. von Paul Heitz, Centralblatt für Bibliothekswesen, 1893 (BAND 10, Seite: 353)

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