Archiv für Juni 2010

Pforzheims Vergangenheit und seine Verbindung zu Johannes Reuchlin

Aus dem Inhalt: Dorf und Markt Pforzheim, die Gründung der neuen Stadt, Geschichtliches aus dem Kloster Hirsau, das Stadtrecht von 1486, die Geschlechter der Stadt, Bürgermeister und Rat, Verbot der Zünfte, die Schifferschaft, die Tuchmacherei und die Zeugmacherei, sowie alles über die Goldschmiede. Bildungszustände: die lateinische Schule, Heynlin von Stein, Reuchlin und seine Beziehungen zu Pforzheim, die Stadt nach dem 30jährigen Krieg, Hugenottische Kolonien, die Uhren und Bijouteriefabrik, Schulmeisterordnung um 1500.



Die gutsherrlichen und bäuerlichen Rechtsverhältnisse in der Mark Brandenburg vom 16. bis 18. Jahrhundert

Inhaltsübersicht: Grundlagen der gutsherrlich-bäuerlichen Rechtsverhältnisse durch die Kolonisation ( Der Bauer gilt als Unterthan des Ritters seit dem 13. Jahrhundert) Verschärfung der bäuerlichen Unterthänigkeit seit dem 15. Jahrhundert mit Beschränkung der Freizügigkeit, dem Gesindezwangsdienst und des bäuerlichen Besitzrechtes. Die Stellung der damaligen Juristen, die 3 Klassen der ländlichen Bevölkerung: die Lehn- und Freibauern, die Leibeigenen und die gemeinen Bauern. Die Bauern in der Neumark, Legungs- und Expulsionsrecht des Adels, die Entwicklung in Schwedisch-Pommern, die Lassiten.



Kurfürstenbund und Königtum in der Zeit der Hussitenkriege

Die Goldene Bulle Karls IV. von 1356 bestätigte den sieben Kurfürsten das alleinige Recht zur Wahl des römischen Königs. Eine eindeutige Wahlentscheidung sollte für die Zukunft sichergestellt sein; deshalb legte das Reichsgesetz bei den weltlichen Kurfürsten die Wahllegitimation von Hauslinien und die Unteilbarkeit der Kurlande fest, regelte die Nachfolgefragen und übernahm die Rhenser Feststellung des Majoritätsprinzips. Die hervorragende reichsfürstliche Position der sieben Königswähler, die sich als Säulen und nächste Glieder des Reiches apostrophiert fanden, wurde hinsichtlich ihrer Territorialherrschaft in den Kurlanden untermauert, indem Karl IV.  [...]



Von Hatschepsut bis Katharina die Große

Aus der Emma-Serie Herrscherinnen: In fast allen Dynastien galt allein die männliche Erbfolge. Fiel der König in der Schlacht oder verschied er an Altersschwäche, so hieß es im selben Atemzug: “Es lebe der König!” Das heißt, ein Nachfolger musste den noch warmen Thron sogleich besteigen, sonst waren “Wirren”, Erbfolgestreitigkeiten bis hin zu Bürgerkriegen die Folge, denn stets stand ein konkurrierendes Adelshaus bereit, das fand, genauso berufen zu sein, den verwaisten Thron zu beschicken. Ein königliches Haus tat alles, um die Macht in der Familie zu  [...]



Hexenglaube und Hexenverfolgung in den österreichischen Alpenländern

Die österreichischen Alpenländer der Vorkriegszeit sind zum allergrößten Teil vom “bajuvarischen” Stamme des deutschen Gesamtvolkes besiedelt oder, wo sie über die italienische und slavische Volksgrenze hinausreichen, durchaus von deutschen Wesen durchdrungen, das durch viele Jahrhunderte hindurch die politische und kulturelle Vorherrschaft geübt hatte. Die Beurteilung der Hexenverfolgung geht aus vom Hexenglauben und da dieser wiederum in Beziehung zum Zauberglauben steht, ist dieser als wichtigste Grundlage des Problems zu betrachten. Man kann die Prozessakten in zahlreichen Fällen als volkskundliche Quellen ansehen. Man kann die Teufelsbundlehre der  [...]