Archive for May 2010

Die Welt der Habsburger

Die vir­tu­el­le Aus­stel­lung „Die Welt der Habs­bur­ger“ bie­tet ei­nen um­fas­sen­den und in­ter­es­sant auf­be­rei­te­ten Zu­gang nicht nur zur Ge­schich­te der Dy­nas­tie, son­dern auch zu an­de­ren wich­ti­gen Per­sön­lich­kei­ten, dem All­tag, der Wirt­schaft, der Po­li­tik und Kul­tur ei­ner gan­zen Epo­che. Bil­der, In­for­ma­ti­ons­tex­te, Ge­schich­ten, Land­kar­ten, ei­ne Zeit­leis­te und ein Stamm­baum der Habs­bur­ger wir­ken als mul­ti­me­dia­les An­ge­bot zu­sam­men.



Allen ein schönes Pfingstwochenende!

An dieser Stelle möchte ich allen Mitgliedern, Twitterern und Kollegen ein tolles Pfingstwochenende wünschen. Genießt die freien und hoffentlich sonnigen Tage!



Georg Friedrich Greifenklau von Vollrads ein Prälat aus der mittelrheinischen Reichsritterschaft

Die familiengeschichtliche Zuordnung siedelt die Familie von Greifenklau im Rheingau als Ursprungsland an und als Heimatgebiet der adligen Familien von Winkel genannt Greiffenklau, von Vollrads, Greifenklau von Vollrads, Matuschka-Greiffenklau von Vollrads. Clara Gräfin Matuschka-Greiffenklau (1870-1959) hat in langen Jahren das Hausarchiv von Schloss Vollrads gesichtet, geordnet und für die wissenschaftliche Forschung bereitgestellt. Die Keimzelle ihrer adligen Grundherrschaft ist in dem Ort Winkel und in der Gemarkung von Winkel, dem Bestandteil der rheingauischen Urmark zu suchen.



Reinald di Colonia, un Cancelliere del Medioevo

Circa 50 Anni, ha avuto il Papa- und Kaisertum feindlich gegenüber gestanden, als durch das Wormser Konkordat ein rechtlicher Ausgleich herbeigeführt und Waffenruhe vereinbart wurde. Die staufische Dynastie trat das Kaisertum an zu einer Zeit der absoluten Übermacht der Kirche. Wohl oder übel musste es zu erneutem Zusammenstoß kommen, um so sicherer, als in Hadrian IV. ein anmaßender Engländer den römischen Stuhl bestieg, als in Deutschland der kräftige und kriegerische Friedrich I. die Krone empfingReinald stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Dassel und er  [...]



Zur Thronfolge in den germanischen Stammesstaaten

Eine verhängnisvolle Fügung hatte gewollt, dass der Schöpfer des Privatrechts, das kaiserliche Rom, nie über die Anfänge einer der wichtigsten Staatsgesetze, über die der Thronfolge hinausgediehen war. Schwankend zwischen Erblichkeit und Gewalt, wurde das Reich in den Grundvesten erschüttert und seinem Sturz entgegengedrängt. Und den Nachfolgern den germanischen Königreichen der Übergangszeit sollte es nicht viel besser ergehen, obwohl sie die Hauptbegriffe der Herrscherfolge sicherer gefasst hatten; sie bestanden bei ihnen aus dem Thronrecht des königlichen Geschlechtes, verbunden mit der Wahl des Volkes….