Monate: April 2010

Die Bayerische Adelsmatrikel

Adelsmatrikel sind ein öffentlich geführtes Verzeichnis aller Adeligen oder aller bestimmte Anforderungen erfüllenden Adeligen eines Landes. Bekanntestes Beispiel ist die 1808 eingerichtete bayerische Adelsmatrikel; wer in ihr nicht eingetragen war, wurde in den öffentlichen Akten nicht als adelig anerkannt. Ein generelles Adelsbuch hatte Sachsen (1902), sachlich bzw. regional eingeschränkte Adelsmatrikeln gab es in Württemberg für […]

Herzog Christoph von Mecklenburg

Im Herzogtum Mecklenburg regierten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gemeinsam die beiden Brüder Heinrich V. der Friedfertige und Albrecht VII. der Schöne. Heinrich vertrat den Standpunkt, dass die Gemeinschaftsregierung gleichberechtigt aufrecht zu erhalten sei, aber Albrecht forderte eine vollständige Erbteilung des Landes, der Regierung und der Einkünfte. Man fand nach langem Hin und […]

Nachrichten über das Geschlecht von Raven

Das Geschlecht von Raven stammt eine Chronik sagt, von den Leutitiern in Vorpommern ab. Die Familiennachrichten waren ursprünglich in den Archiven Brandenburgs und Friedlands niedergelgt, gingen aber während des 30-jährigen Krieges verloren. Es scheint, als ob das Ravensche Geschlecht sich unter den Kolonisten befand, die der wieder eingesetzte Wendenfürst Pribislaw um das Jahr 1169 zur […]

Helene Herzogin von Orleans eine mecklenburgische Fürstentochter

Der Erbprinz Friedrich Ludwig (1778-1819) von Mecklenburg-Schwerin war in erster Ehe mit Helena Paulowna verheiratet, einer Tochter jenes russischen Kaisers, der bei nicht geringer Häßlichkeit lauter schöne Kinder gezeugt hatte. Dieser Bund währte nur wenige Jahre, da die schöne Großfürstin an der Schwindsucht litt und dahinschied. Zu seiner zweiten Gemahlin hatte der Erbprinz Fürstin Caroline […]

Die Geschichte der Familie von Wrangel vom Jahre 1250 bis zur Gegenwart

Um das Jahr 1050 ist ein Wrangel aus dem Hause Rehde in Westfalen nach Dänemark gegangen, um von dort mit dem König Woldemar II. nach Estland zu ziehen. Dort hat er sich wohl nach der Erbauung der Stadt Reval niedergelassen, so heißt es. Urkundlich ist diese Geschichte nicht nachweisbar und so verliert sich der Ursprung […]

Die Vertreibung der Salzburger Protestanten

In jeder Beziehung behauptete das Erzstift die strengste Abgeschlossenheit gegenüber fremden Einflüssen, mit Ausnahme der italienischen Kunst, der spanischen oder französischen Etikette und der Botmäßigkeit gegenüber dem römischen Stuhl. Der Erzbischof an der Salza herrschte über einen riesigen Sprengel, der selbst den Mainzischen an Umfang übertraf. Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

Das Grundbuch der Stadt Dirschau

Dirschau wurde in pommerellischer Zeit gegründet, fiel 1308 an den Deutschen Ritterorden, wurde 1433 von den Hussiten zerstört und erwählte im Jahre 1454 zusammen mit den anderen preussischen Städten den König von Polen zu seinem Schutzherrn. Am 4. Oktober 1577 plünderten die Anhänger des polnischen Königs die Stadt und steckten sie in Brand, so dass […]

Totengedenkbuch in digitaler Form

Die kirchliche Tradition, in Bethen (Landkreis Cloppenburg), dem nördlichsten Marienwallfahrtsort Deutschlands, der Kriegstoten aus dem Oldenburger Land zu gedenken, wird seit heute (29. Oktober) in neuer, zeitgemäßer Form fortgeschrieben. Das Bethener Totengedenkbuch ist in digitaler Version ab sofort weltweit über das Internet zugänglich, erläuterten Wallfahrtspfarrer Monsignore Dr. Dirk Költgen und der Vechtaer Historiker und Kirchenarchivar […]

Das Geschlecht von Bruiningk in Livland

Die gegenwärtig feststehenede Schreibweise Bruiningk, anstatt der früher üblichen Brüning oder Brüningk, entstand zuerst durch das Adelsdiplom von 1737, ob auf Wunsch des Diplomanden, bleibt fraglich. So haben seitdem alle Familienmitglieder ihren Namen geschrieben, so findet er sich in vielen privaten Schriftstücken. Der Stammvater des livländischen Zweiges Heinrich (+1697) schrieb sich noch Brüning, bald Brüningk, […]

Lebensbild des Freiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein

Die Herren vom und zum Stein, deren Name zuerst in Urkunden des 11. und 12. Jahrhunderts genannt wird, waren ein reichsfreiherrliches Geschlecht, in Burgmannsverhältnis zu den Grafen von Nassau und beteiligt an deren ritterlichen Stegreifzügen und Heldentaten. Als Mannen des Reiches fochten sie in den Heeren der Kaiser, so zum Beispiel unter Eduard III. von […]

Wer waren die Eltern von Jacob Georg Moritz von Behr (3.1.1693-30.6.1760)

Oder wer kann mit Kopien aushelfen? Gesucht wir der Artikel “Das Geschlecht von Behr auf Stellichte, Häuslingen und Hoya” Quelle: Zeitschrift für niedersächsiche Familiengeschichte (ZNF) Nr. 36, 1961 Seite ab Seite 87Gefällt mir:Gefällt mir Lade…