Archiv für März 2010

Urkundliche Geschichte des Geschlechts von Oertzen

Das Geschlecht der von Oertzen gehört zu den berühmtesten altadeligen Geschlechtern Mecklenburgs und ist von allen noch blühenden eingeborenen Geschlechtern des alten Obotritenlandes das älteste, insofern seine urkundliche Geschichte am weitesten zurückreicht und sich in die Zeiten der wendischen Herrschaft verliert. Ausgezeichnet durch einen ehrenhaften Charakter, einen uralten Güterbesitz und häufig erscheinende ungewöhnliche Fähigkeiten, hat die Familie nicht allein dem Vaterland, sondern auch anderen Ländern eine sehr große Zahl von Männern gestellt, welche siebenhundert Jahre hindurch durch Rat im Frieden und durch Tat im Kriege  [...]



Über das dem Uradel angehörige Geschlecht der von Taube sonst Duve genannt

In den Ostseelanden Russlands, Preussens und Schwedens begegnet man unter den Geschlechtern uradeliger Herkunft einem Namen, der in der heute üblichen Form durchaus derselbe ist, der aber aufwärts steigend in früheren Jahrhunderten sehr bestimmt nach zwei Hauptrichtungen auseinander geht und sowohl sprachlich als als auch heimatlich und der Nationalität nach auf ganz verschiedene Wurzeln leitet. Es ist dies der Name von Taube; bei dem einen dieser Geschlechter hinaufleitend zu den Formen Daube, Dube Duba und somit nach Ober-Sachsen, Thüringen, Böhmen; bei dem anderen durch die  [...]



Geschichte und Urkunden des Geschlechts Hahn

Der Name Hahn ist sowohl in adeligen, als auch in bürgerlichen Familien sehr verbreitet. Die nachfolgende urkundliche Geschichte des hahnschen Geschlechtes umfasst nicht alle in den verschiedenen Bundesländern vorkommenden, verschiedenen Geschlechter Namens Hahn, auch nicht die in neueren Zeiten geadelten Familien gleichen Namens: sie umfasst nur die alte mecklenburgische Familie, welche im Jahre 1469 mit dem Erblandmarschall-Amt des Landes Stargard beliehen und in dem vorletzten Stammhalter, dem Landmarschall Friedrich Hahn auf Remplin am 7. September 1802 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde.



Geschichte des Geschlechts von Altrock

Die ganz alten des Geschlechts von Altrock waren in Mecklenburg als Freigutsbesitzer ansässig. Als solche bezeichnet sie auch von Lehsten in seinem Buch über den Adel Mecklenburg. Wahrscheinlich hat die Schreibweise des Familiennamens im Laufe der Zeit gewechselt. Urkundlich festgestellt ist allerdings nur die Schreibweise “Oltrock” in der Bestallung des Herzogs Adolph Friedrich III, von Mecklenburg-Strelitz vom 30. Mai 1728 für Johann Oltrock. Eine zweite Urkunde von demselben Fürsten vom 27. März 1732 zeigt bereits die heutige Schreibweise. Für die Schreibweisen Oldrock, Oltrogge und Altrogge  [...]



Lebensbeschreibung des Ehrenfried Walther v. Tschirnhaus

Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, Herr auf Kieslingswalde und Stoltzenberg, wurde unweit von Görlitz am 10.4.1651 nachmittags um 18:00 Uhr geboren und am 12.4. getauft. Er wurde berühmt als war Naturforscher (Alchemist, Didaktiker, Mathematiker, Mineraloge, Philosoph, Physiker, Techniker, Vulkanologe)