Archiv für März 2010

Lebenslauf des Generalfeldmarschalls Dubislav Gneomar von Natzmer

Natzmer (1654-1739) stammte aus einer Familie des pommerschen Uradels kaschubischer Herkunft, erstmals urkundlich erwähnt um 1202 . Er war der Sohn des Landrats in Schlawe, Joachim Heinrich von Natzmer (+1670) und dessen Ehefrau Barbara geborene von Weyer. Dubislav trat als junger Knabe in holländische und erst 1677 in kurbrandenburgische Dienste als Leutnant. Und so nahm er an der Belagerung von Stettin und bei Kämpfen gegen Schweden teil, zeitweise als Adjutant Georg von Derfflingers. 1680 wurde er Stabshauptmann und kämpfte 1686 mit Auszeichnung gegen die Türken.  [...]



Die von Kronberg vom Ursprung bis zum zum Zerfall

Die Familie zählte zum Rheinischen Ritterkreis, die von etwa 1220 bis zum Aussterben der männlichen Linie 1704 ihren Stammsitz auf der Burg Kronberg im Taunus über der heutigen Stadt Kronberg im Taunus hatten. Stammvater war der 1192 urkundlich erwähnte Wigand von Askenburne.



Chronik der Familie Hülsen

Der Name der bürgerlichen Familie Hülsen war usprünglich ohne Zweifel “Hülse”, das geht aus den alten Kirchenbuchaufzeichnungen hervor (Ego Paulus Huelse Misnicus Martisburgensis) Seit 1768 übersiedelte Paulus Gottfried Hülsen nach Premnitz bei Rathenow und seitdem wurde der Name beständig Hülsen geschrieben. Der älteste Vorfahr war ein Otmar Hülse, der als ehrenwertes Mitglied der Zunft der Beutler in Merseburg ansässig war.



Lebensbeschreibung des Ritters Hans von Schweinichen

Hans von Schweinichen wurde anno 1552 geboren auf Schloss Gröditzburg und er entstammt einem Zweig des schlesischen Rittergeschlechts Schweinitz. Seine Laufbahn begann er als Hofmeister und Hofmarschall bei Friedrich IV. und  bei Herzog Joachim Friedrich von Brieg. Im Alter trennte er sich von Gut Mertschütz, ließ sich in Liegnitz nieder und kaufte sich dort ein Haus.



Die Memoiren des Graf Ernst von Münnich

Graf Ernst von Münnich, der Verfasser der vorliegenden Memoiren aus dem jahre 1758, war der Sohn des bekannten und in seiner Zeit sehr berühmten, aus Oldenburg stammenden russischen Generalfeldmarschalls Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) Dieser hatte sich nicht nur als Ingenieur und Erbauer des Ladoga-Kanals einen Namen gemacht, sondern auch als Feldherr, der 1734 Danzig, 1736 die Krim und 1737 die türkische Festung eroberte. 1740 stürzte er mit einigen Grenadieren den verhassten russischen Reichsregenten Biron, Herzog von Kurland, bald darauf aber wurde er nach  [...]