Archiv für Februar 2010

Die Professoren an der Giessener Universität genealogisch betrachtet

Die Geschichte der Professorengalerie geht auf das Jahr 1629 zurück, die Zeit also in der die Giessener Universität nach Marburg verlegt wurde. (1624-1650) Vom 25. Mai 1625 bis zum 5. Mai 1650 zog die Universität wegen der Pest und des 30-jährigen Krieges nach Marburg, zwischendurch 1633 weilte sie für 12 Monate wieder in Giessen. Die existierende Galerie ist in diesem Beitrag nur schematisch aufgeführt. Viel interessanter sind die genealogischen Untersuchungen hierzu. Dabei wurden die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Giessener Dozentenschaft aufgedeckt. Sie bilden geradezu ein Musterbeispiel  [...]



Die Miller von und zu Aichholz – eine Genealogische Studie

Lebensbild des Stammherrn der Wiener Familie Miller. Josef Maria Ritter von Miller zu Aichholz nebst vorangestellten kurzem Geschichtsauszüge aus dem Woberschen Dreibändigen Genealogischen Werke, “Die Miller von und zu Aichholz”.  



Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche 1755

Über die Wappen des mecklenburgischen Adels wurde bereits 1839 das “Mecklenburgische Wappenbuch” und von Hefner “Der blühende Adel der Großherzogthümer Mecklenburg” 1858 in der 45. und 46. Lieferung des großen und allgemeinen Wappenbuch veröffentlicht, jedoch beschränkt sich ersteres auf die Aufgabe den eingeborenen und damals begüterten Adel zu beschreiben und Hefners Absicht war es, ein vollständiges Wappenbuch abzugeben, was ihm jedoch nicht vollständig gelang.



Sammlung Liefländischer Monumente von Johann Christoph Brotze

Johann Christoph Brotze * 1. September 1742 in Görlitz; † 4. August 1823 in Riga war ein deutscher Pädagoge und Ethnograph. Brotze studierte Theologie und Philosophie an den Universitäten von Leipzig und Wittenberg. 1768 ging er nach Riga und verbrachte 46 Jahre als Lehrer am dortigen Kaiserlichen Lyzeum. Während dieser Zeit sammelte er historische Daten, die er mit Zeichnungen und Bildern versah und ausführlich beschrieb. Sein Werk ist heute eine wertvolle Quelle für Historiker. Die „Sammlung verschiedener Liefländischer Monumente“ ist ein einzigartiges Dokument, mit Aufzeichnungen  [...]



Codex diplomaticus Saxoniae Regiae

Der Codex diplomaticus Saxoniae (CDS) ist das grundlegende Quellenwerk zur mittelalterlichen Geschichte Sachsens. Er sammelt in einem ersten Hauptteil die Urkunden der Markgrafen von Meißen und Landgrafen von Thüringen, in einem zweiten Hauptteil die Urkunden der sächsischen Städte und geistlichen Institutionen einschließlich der Urkunden und der Matrikel der Universität Leipzig und wird künftig in einem dritten Hauptteil auch die in Sachsen überlieferten Papsturkunden zum Abdruck bringen.