Archiv für Februar 2010

Judaica Europeana: Mehrsprachiger Zugriff auf jüdische Kulturgüter im Digitalformat

Mit 1,5 Millionen Euro Fördermittel der Europäischen Union (EU) kann die ‘Judaica Europeana’ ihre Arbeit beginnen: Zehn Institutionen in Frankfurt, London, Athen, Bologna, Budapest, Paris, Rom und Warschau arbeiten Hand in Hand und bieten weltweit einen Zugang zu den jüdischen Kulturgütern Europas an. Die Judaica-Sammlung der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, die europaweit bisher schon die größten Bestände gesammelt und seit 1998 digitalisiert hat, wird die Leitung dieses Projekts übernehmen.



Das Geschäftshaus von August Rambow

August Rambow wurde 1856 in Peckatel (Plate) geboren und ging nach seinem Schulabschluss als Handlungsgehilfe zu dem Kaufmann Runge, der ein Geschäft in Schwerin am Großen Moor hatte. Seinen Wunsch sich selbstständig zu machen setzte er 1879 mit dem Kauf des Grundstücks und Ladens von Heinrich Ruckick um. Rambow plante hier 1880 die Eröffnung einer Bierstube, ein entsprechender Antrag wurde jedoch abgelehnt. Der Schulze Rieckhoff, vom Amt um eine Stellungnahme gebeten, befürwortete diesen Plan nicht.



Die Sammlung Codices Iconographici (CodIcon online) aus genealogischer Sicht zusammengestellt

Die „Codices iconographici“ bilden die letzte abendländische Handschriftengruppe der BSB, zu der es bis heute keinen gedruckten Katalog gibt. Die Signatur Cod.icon. bezeichnet einen Fonds von Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, der von Johann Andreas Schmeller 1835 im Zuge der Neuordnung der Münchner Hofbibliothek in einem handschriftlichen Repertorium knapp beschrieben und neu aufgestellt wurde. Die Sammlung “Codices iconographici” umfasst derzeit knapp 550 Objekte. Sie illustrieren die entsprechenden Gegenstände, vielfach auf hohem künstlerischen Niveau. (Links das Grabmonument des Kurfürsten Moritz von Sachsen im Dom Freiberg)



Wo Tote in Offenbach ihre letzte Ruhe finden

In Depot und Archiv des Hauses der Stadtgeschichte an der Herrnstraße 61 lagert eine Vielzahl von Stücken, die in der ständigen Präsentation aus Platzgründen nicht gezeigt werden können. Deswegen sollen in unregelmäßiger Folge solche Kostbarkeiten, hinter denen sich Geschichten verbergen, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Sammlung in der Herrnstraße 61 umfasst etwa 7000 Bände und kann als das historische Gedächtnis der Stadt Offenbach bezeichnet werden. Wer etwas über das Vereins- und Firmenleben erfahren oder kulturelle und politische Ereignisse aus der Vergangenheit erforschen möchte, ist in  [...]



Datenbankstatistik Februar 2010

Aktuelle Übersicht der Genealogischen Datenbank: Durchschnittliche Lebensspanne: 53 Jahre, 251 Tage