Archiv für August 2009

Rambaum in Waren (Müritz) und die Mühle Nr. VII

Eine Bockmühle mit einem Gang im Eichholz am Federowschen Wege “beym Judenkirchhof” gehörte 1804 dem Müller Rambaum. Nachdem Johann Heinrich Osten die väterliche Mühle Nr.III im Zuge eines Konkursverfahrens 1823 verloren hatte, pachtete oder bewirtschaftete er um 1825 diese Mühle auf dem Papenberg. Sie war nur kurze Zeit in seinem Besitz. 1827 versuchte er sich mit dem Bau einer eigenen neuen Windmühle auf dem Teschenberg.



Wiegersdorf im Harz liegt malerisch in reizvoller Landschaft

Vermutlich hat Wiegersdorf schon vor 1240 bestanden, mit einem oder mehreren Gütern. Um 1240 verkaufte der Honsteiner Graf an seine Schwester Bertrada verschiedene Güter auf deren Lebenszeit, in den Urkunden ist auch Wiegersdorf genannt. Im Jahre 1322 verkauften die Grafenbrüder von Honstein ihr Dorf “Wigersdorff” für eine vollbezahlte Geldsumme dem Kloster Ilfeld. Damit wurde Wiedersdorf ein Klosterdorf und dem Kloster gegenüber zinspflichtig.



Die Ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der Ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preussischen Monarchie

In den Jahren 1857-1884 hat der Verleger Alexander Duncker ein 16-bändiges Werk über untengenannte Wohnsitze, Schlösser und Residenzen herausgegeben. Von den insgesamt 959 Einzelblättern betreffen 92 die preußische Provinz Pommern nach 1857. Von den anderen Provinzen ist Schlesien mit 227 Ansichten am häufigsten vertreten, während zur Provinz Preußen nur 72 Bildbeispiele geboten werden. Schleswig-Holstein ist mit 5 Ansichten vertreten. Erklärtes Ziel des Verlegers war es, möglichst viele Herrensitze zu präsentieren und mit einem historisch-familienkundlichen Begleittext zu versehen. (Siehe Baltische Studien Neue Folge, Bd. 82) Titel:  [...]



Helmuth Liesegang und die Düsseldorfer Kunst

Helmuth Liesegang wurde in Duisburg, wo sein Vater Gymnasialoberlehrer war im Jahre 1858 geboren. Er kam schon in früher Jugend nach Kleve, dem romantischen Bergstädtchen mit der alten Burg des Schwanenritters, wo noch einmal die ganze Poesie der Rheinsagen zu vollstem Akkord zusammenklingen. Schon als Schüler des dortigen Gymnasiums zog er das Herumstreifen in freier Natur dem Unterricht in der Schule vor und schon zu jener Zeit fehlte dabei der Zeichenstift bei seinen Exkursionen niemals. Es stellte sich bald heraus, dass er ein großes Talent  [...]



Geschichte der ehemaligen Grundbesitzer von Woffleben

In Woffleben leben heute etwa 511 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 927. In dieser Urkunde heißt es, dass König Heinrich I. seiner Frau Mathilde den Zehnten von Wafilieba im Zorgegau schenkte. Funde aus der vorrömischen Eisenzeit in der Nähe des Bahnhofs belegen, dass das Gebiet schon in urgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Im Jahre 1103 wurde im Ort eine Kirche gebaut, die 1751 als baufälliges Gotteshaus bezeichnet wurde. Ein Jahr später musste die Kirche abgerissen werden, aber schon 1755 konnte  [...]