Archiv für Juli 2009

Familiengeschichte der Freiherren von Uslar-Gleichen

Am südlichen Hang des Sollinger Waldes, etwa 25 km nordwestlich von Göttingen, liegt in einem von der Aale durchflossenen Thal die Stadt Uslar, als “Husleri” schon unter dem Abt Walho von Corvey zwischen 1011 und 1016 bekannt. Es besteht kein Zweifel daran, dass von diesem Ort der Name des zum ritterschaftlichen hannoverschen Adel zählenden Geschlechts von Uslar entnommen wurde, als in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die bis dahin allein durch ihre Taufnamen gekennzeichneten adeligen Personen zur Beseitigung der hierdurch erzeugten Verwirrungen ihrem Taufnamen  [...]



Lebensläufe aus Leichenpredigten

Leichenpredigten-Handwerker

Lebensläufe aus Leichenpredigten gewähren manchen wertvollen Einblick in das damalige Leben der verschiedenen Stände, insbesondere in kultureller Hinsicht. Bei Handwerkern und Kaufleuten erzählen sie uns, wie und wo sie ihre Ausbildung erworben haben, in welchem Lebensjahr die Lehre begann. Diese Lebensläufe sind ferner ein deutlicher Spiegel für die Wanderlust der Kauf- und Handwerksgesellen und der akademischen Jugend. Trotz überaus schwieriger Verkehrsverhältnisse durchquerten sie das Reich und oft ganz Europa. Manche haben fern des Elternhauses eine neue Heimat gefunden. Auch über die Handelsbeziehungen erhalten wir durch Leichenpredigten  [...]



Die Pastoren in der Familie Rambow

Johann von Rambow wurde um 1320 in Waren (Müritzkreis) geboren. Johann war dortiger Pfarrer. Nach dem Original unter den Urkunden im Archiv: die rechte Hälfte eines kleinen runden Siegels, welches, obwohl undeutlich, mit dem unterm 22.8.1363 an 4. Stelle beschriebenen (welches im stehenden Schilde einen von 3 Sternen begleiteten gebrochenen Sparren zeigt) identisch zu sein scheint. Nach dem Original unter den Urkunden des Klosters Broda im Archiv zu Neustrelitz: an 5 Pergamentbändern hängen folgende parabolische Siegel; sehr verwischt, man glaubt eine nach links gewandte Figur,  [...]



Urkundenbücher und Universitätsmatrikel zur Quellenforschung

Als Urkundenbuch bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft eine gedruckte Sammlung von mittelalterlichen und früh-neuzeitlichen Urkunden aus einem inhaltlichen, geographischen oder sachlichen Zusammenhang. In älteren Veröffentlichungen und im nicht deutschsprachigen Raum ist auch Diplomatarium gebräuchlich, ansonsten analoge Begriffsbildungen in der jeweiligen Sprache. Auch Codex diplomaticus ist bei älteren Editionen geläufig. Weitere Urkundenbücher und Matrikel findet ihr hier:



Lebensbilder unserer Theologen

Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. T. 1 Hans Moderow, 1903 – Regierungsbezirk Stettin Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. T. 2 Ernst Müller, 1912 – Der Regierungsbezirk Köslin, die reformierten Gemeinden Pommerns Die Gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert Bd. 1: 1831: A – H Die Gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert Bd. 2, 1832: J – M Die Gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert Bd. 3, 1833: N –  [...]