Archiv für Juli 2009

Kirchengeschichte und Pastoren in Osterode am Harz

Am 3.12.1660 verstarb Johann Liesegang, Generalsuperintendent. In Quedlinburg im Jahre 1616 geboren, besuchte er die Universität Helmstedt. Dort wird er 1640 als Respondent genannt. Im Alter von 30 Jahren wurde er in Osterode Rektor an der Lateinschule und schon nach 2 Jahren wurde er Pastor an der St. Jacobi Schlosskirche. Johann Liesegang erfreute sich nach einer Bemerkung der Osteroder Kirchen- und Schulakten des Wohlwollens des Landdrosten von Hodenberg. Dieses Wohlwollen bezog sich allerdings in erster Linie auf Berg und übertrug sich dann auf Liesegang und  [...]



Rambow im Landkreis Stolp

Im Landkreis Stolp gab es zwei Gemeinden mit dem Namen Karstnitz, die durch den Zusatz Deutsch und Wendisch voneinander unterschieden wurden. Wendisch Karstnitz erhielt 1937 den Namen Ramnitz (heute Karznica) Es liegt östlich von Stolp zwischen Stolpe und Lupow an einem kleinen Bach, dem Rambowbach, der das Gemeindegebiet von Süden nach Norden zur Lupow hin durchfließt. Die Gemarkung bestand aus dem Rambower Wald (Wendisch Karstnitzer Wald) und Ackerflächen zu beiden Seiten des Baches. Die Lauenburger Chaussee (Reichsstraße 2) trennte das Gut Rambow im Norden von  [...]



Rambow in der Gemeinde Plattenburg

Die Geschichte sagt dass Rambow auf ein Alter von etwa 650 Jahren zurückblicken kann. Die typischen wendischen Wohnstädten- anordnungen konnte man hier nachweisen. Zum ersten Mal genannt wird Rambow im Jahre 1415 in einem Schreiben. Darin wird folgender Sachverhalt geschildert: “Der Rath zu Perleberg übernimmt die Verpflichtung für die Kirche zu Wilsnack (ein damaliger Pilgerort heute eine Kurstadt), eine beständig brennende Lampe zu erhalten. Das Holz für Lampe wurde von einem Bürger, to Rambow abgekauft für 100 Lübische Penning”



Rambow am See bei Lenzen

Als Gründungsjahr von Rambow wird das Jahr 1356 genannt. 1984 wurde das 625. Dorfjubiläum gefeiert. Der Ort Rambow liegt in der herrlichen Landschaft Prignitz mit seinen schönen Kirchen und Klöstern im Nordwesten des Landes Brandenburg. Umgeben von Wäldern und Wiesen gehören der Rambower See und das Rambower Moor zum Naturschutzgebiet der Elbtalaue. Seltene Pflanzenarten und Tiere trifft man beim Wandern um den See, der selbst nicht bewirtschaftet werden darf.



Rambow im Müritzkreis

Im Jahre 999 wird der Ort Rambow als Holzfällerort gegründet, um 1100 unterwirft Herzog Heinrich der Löwe von Sachsen die wendischen Gebiete jenseits der Elbe. Graf Heinrich stirbt 1164, aber bis zu seinem Tode hat er den Westen Mecklenburgs bis Schwerin so germanisiert, dass das Gebiet “wie eine Deutsche Kolonie” aussah. Ab 1180 erfolgt eine gezielte Christianisierung der slawischen Gebiete. Zahlreiche Einzelgräber und Grabfelder insbesondere zwischen “Wüster Kirche” und Schliesee weisen auf stein,- und bronzezeitliche Kulturen hin. Am 7. Juni 1271 wird Rambow erstmals durch  [...]